Die neue Art zu packen: Wie Sie Verpackungsmaterial effizient reduzieren
Verpackungsmaterial ist ein wichtiger Bestandteil vieler Unternehmen und spielt eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung einer effizienten Lieferkette. Es schützt die Produkte vor Beschädigungen, sorgt für eine ansprechende Präsentation und trägt zur Kundenbindung bei. Allerdings können überdimensionierte oder funktional nicht erforderliche Verpackungsbestandteile zu zusätzlichem Materialeinsatz, höheren Kosten und mehr Platzbedarf führen.

In diesem Artikel werden wir Ihnen verschiedene Möglichkeiten aufzeigen, wie Sie Verpackungsmaterial effizient reduzieren können, ohne dabei auf Qualität und Sicherheit zu verzichten. Wir werden Ihnen Beispiele aus der Industrie und Wirtschaft präsentieren und Ihnen zeigen, warum Verpackungen nicht nur ökologische, sondern auch finanzielle Vorteile haben kann. Wir werden auch auf Aspekte eingehen, die für weniger Material beim Verpacken sprechen.
Maßgefertigte Versandkartons: Material und Volumen gegenüber überdimensionierten Standardkartons reduzieren
Bei vergleichbarer Schutzfunktion kann ein passgenau gefertigter Versandkarton gegenüber einem überdimensionierten Standardkarton weniger Verpackungsmaterial und gegebenenfalls weniger zusätzliches Füllmaterial benötigen. Die konkrete Materialeinsparung hängt unter anderem vom Format, dem Wellpappenaufbau und den erforderlichen Schutzfunktionen ab.

Sie haben Fragen zu unseren Versandkartons?
Ich helfe Ihnen gerne persönlich weiter.
Entdecken Sie unser Angebot an Kartons aus Wellpappe!
Dem Minimalismus verfallen: Verzichten Sie auf das, was nicht nötig ist
Eine einfache Möglichkeit, Verpackungsmaterial zu reduzieren, besteht darin, zu überprüfen, welche Materialien tatsächlich benötigt werden. Entfernen Sie alle unnötigen oder überflüssigen Elemente.

Hohlräume in Verpackungen sinnvoll nutzen

Hohlräume in Versandverpackungen lassen sich je nach Produkt mit Luftpolstern ausfüllen. Ob dadurch gegenüber der bisherigen Verpackungslösung tatsächlich Verpackungsmaterial eingespart wird, hängt von Art und Menge des ersetzten Füllmaterials sowie von der erforderlichen Schutzfunktion ab.
Sie bietet einen hervorragenden Schutz vor Beschädigungen und ist einfach zu handhaben.
Auf den richtigen Sitz kommt es an: Beutel passgenau verschweißen
Bei gleicher Füllmenge können passgenau dimensionierte und verschweißte Beutel gegenüber größer dimensionierten Beuteln einen geringeren Folieneinsatz ermöglichen. Ob zusätzlich auf Klebeband oder weiteres Füllmaterial verzichtet werden kann, hängt vom konkreten Verpackungs- und Verschlusskonzept sowie von den erforderlichen Schutzfunktionen ab. Ein geringeres Verpackungsvolumen kann zudem je nach Anwendung eine platzsparendere Anordnung in Kartons oder Transportbehältern ermöglichen.
Beispiel aus Industrie und Wirtschaft für weniger Verpackungsmaterial
Amazon berichtete für das Jahr 2017, dass seine Verpackungsprogramme Verpackungsabfälle in einem Umfang reduzierten, der nach Unternehmensangaben dem Wegfall von 305 Millionen Versandkartons entsprach. In einer späteren Veröffentlichung gab Amazon an, seit 2015 mehr als 900.000 Tonnen Verpackungsmaterial vermieden zu haben – nach Unternehmensangaben entsprechend rund 1,6 Milliarden Versandkartons.

Aspekte, die für weniger Material beim Verpacken sprechen
Die Reduktion von Verpackungsmaterial hat viele Vorteile. Im Folgenden werden einige der wichtigsten Aspekte erläutert:
- Verbraucher: Verbraucher sind heute mehr denn je auf der Suche nach umweltfreundlichen Produkten und Unternehmen. Eine umweltfreundliche Verpackung kann dazu beitragen, dass Kunden Ihr Unternehmen als verantwortungsbewusst wahrnehmen.
- Logistik: Gegenüber überdimensionierten Standardkartons können passgenau auf das Versandgut abgestimmte Kartons bei vergleichbarer Schutzfunktion das Verpackungsvolumen und – sofern tatsächlich weniger Material eingesetzt wird – auch das Verpackungsgewicht reduzieren. Je nach Sendungsstruktur kann dies eine bessere Auslastung von Transportmitteln ermöglichen.
- Gesetzliche Vorschriften: In vielen Ländern gibt es gesetzliche Vorschriften zur Reduktion von Verpackungsmaterial. Durch die Einhaltung dieser Vorschriften können Unternehmen Strafen und Bußgelder vermeiden und das Image des Unternehmens verbessern.
Die Bestandsaufnahme als erster Schritt
Ein erster Schritt besteht darin, eine Bestandsaufnahme der aktuellen Verpackungsprozesse durchzuführen und zu ermitteln, welche Materialien tatsächlich benötigt werden. Eine Analyse der Transportwege und der Bedürfnisse der Kunden kann ebenfalls dazu führen, eine effiziente Verpackungslösung zu entwickeln. Eine enge Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Abteilungen und Lieferanten kann dazu beitragen, dass die Verpackung effizienter gestaltet wird.
Eine weitere Herausforderung besteht darin, eine effiziente Verpackungslösung zu finden, die auch den Anforderungen der Kunden entspricht. Viele Verbraucher legen heute großen Wert auf eine umweltfreundliche Verpackung, die jedoch auch den Schutz des Produkts gewährleistet. Unternehmen müssen daher eine Lösung finden, die sowohl ökologisch als auch funktional ist.
Insgesamt ist die Reduktion von Verpackungsmaterial eine wichtige Möglichkeit, um Ressourcen zu schonen, Abfall zu reduzieren und Kosten zu sparen. Eine effiziente Verpackung trägt zudem dazu bei, das Image und den Ruf des Unternehmens zu verbessern. Unternehmen sollten daher sorgfältig prüfen, welche Maßnahmen zur Reduktion von Verpackungsmaterial für sie sinnvoll sind und wie sie ihre Verpackungsprozesse verbessern können. Nur so können sie langfristig erfolgreich sein und zur Effizienz beitragen.






